Serum Ampullen
 

Superstar Serum: hochkonzentriert am Werk

Kleine Tropfen, große Wirkung: Das Serum ist das neue It-Piece in der Hautpflege! Zu Recht gilt es als Alleskönner im Beauty-Bereich, denn sein Wirkungsspektrum kann sich wahrlich sehen lassen. Je nach Inhaltsstoffen sollen die Power-Pullen die Haut nachhaltig befeuchten, straffen, reparieren und sogar feine Fältchen glätten. Kein Wunder, dass diese hochkonzentrierten Zauberkünstler längst ihren Exotenstatus abgelegt haben und heute in keinem Beautyprogramm mehr fehlen sollten.

Absolut „sero“logisch

Was ein Serum so wirksam macht, erschließt sich durch einen Blick auf das Wort selbst: Der Begriff Serum stammt aus dem Lateinischen und bedeutet im übertragenen Sinne Samen. Ein hochkonzentrierter Stoff also, in festem oder flüssigem Zustand, der schon in kleinen Volumen jede Menge Power hat. Dank dieser ausgeklügelten Zusammensetzung wirken Seren zum einen intensiv, zum anderen braucht man davon nur sehr kleine Mengen. Zudem nutzt der Superheld Serum andere Transportwege als Cremes oder Lotionen, um an sein Ziel zu kommen – die tiefen Hautschichten nämlich. Und das verdankt er der Größe seiner Moleküle, die erst dort ihre volle Wirkung entfalten und mit Hilfe von Signalpeptiden die Zellaktivität in der Lederhaut anstoßen.

In ist, was drin ist!

Von Hyaluronsäure über Kollagene, von Antioxidantien wie Vitamin C bis hin zu Peptiden, Proteinen oder pflanzlichen Inhaltsstoffen – unsere Haut liebt wasserlösliche Stoffe über alles! Sie saugt sie auf wie ein Schwamm und hinterlässt nur selten Rückstände. Dies erklärt auch die Konsistenz von Seren, die häufig an dünnflüssige Gels erinnern und von der Haut in Sekundenschnelle absorbiert werden. Doch die Konzentration der kleinen Alleskönner hat es in sich: Schon wenige Tropfen für eine einzige Anwendung können bis zu sieben Mal intensiver wirken als die von Tages- oder Nachtcremes, die meist großzügig auf Gesicht und Dekolleté aufgetragen werden.

Face the truth: Serum statt Creme?

Fast könnte man glauben, dass der coole Cocktail der bessere Beauty-Helfer wäre und Cremes & Co. überflüssig machte. Weit gefehlt – die beiden verfolgen lediglich unterschiedliche Ziele: Während Cremes und Lotionen der Haut dank ihrer ölhaltigen Inhaltsstoffe täglich eine Extraportion Schutz und Pflege verleihen, ist ein Serum vor allem ein Helfer in der Not. Zum Beispiel dann, wenn sich erste Anzeichen von gespannter, gereizter, trockener oder rauer Haut bemerkbar machen oder man nach einer langen Nacht müde aussieht. In diesen Situationen bewirken sie oft wahre Wunder! Cremes und Seren sind also eigentlich „best buddies“, keine Konkurrenten; und als Doppelpack in Sachen Schönheitspflege kaum zu toppen.

Early bird oder Nachtfalter?

Ob als Kur über ein paar Wochen hinweg oder als schneller Helfer: Wann und wie oft man zur Power-Pulle greift, ist vor allem eine Frage des persönlichen Zeitmanagements und des Geschmacks. Wer sich am liebsten abends seinen Beauty Treatments widmet, macht alles richtig, denn nachts regeneriert sich die Haut und ist für Extrapflege dankbar. Wissen muss man jedoch vor allem eines: ihre Aufnahmefähigkeit ist nach der Reinigung am größten. Denn sind Make-up, abgestorbene Hautschüppchen oder Fett einmal entfernt, kann der Wirkstoffmix ungehindert in die Tiefen der Haut vordringen und dort konzentriert ans Werk gehen. Deshalb vor dem Auftragen des Serums die Haut gründlich, aber sanft reinigen, mit Toner klären und erst im Anschluss die edlen Tröpfchen auftragen. Das Serum sollte zusätzlich zur normalen Tages- und Nachtcreme angewendet und sanft eingeklopft werden, bevor die Pflege folgt. Damit ist es eher die tägliche Dosis Schönheitsfarm im eigenen Badezimmer – aber eine, die es in sich hat!

Christine Gruber

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