French beauty – Französinnen und ihre Geheimnisse

Die Fußball-Europameisterschaft ist gestartet und findet in keinem geringeren Land als Frankreich statt – ein Grund mehr, sich diese Gegend einmal genauer anzuschauen. Vor allem: Was ist das Geheimnis französischer Schönheit? Was ist das Geheimnis französischer Frauen? Was macht Caroline de Maigret, Sophie Marceau und Marion Cotillard so unwiderstehlich? Dieser unnahbare Look, den sie jeden Tag mit scheinbarer Leichtigkeit umsetzen und diese elegante, geheimnisvolle Aura, die sie umgibt? Niemals zu sehen in Jogginghosen oder schlecht sitzender Kleidung, niemals überschminkt, aber immer mit diesem bestimmten Glow? Wir haben uns schlau gemacht und insbesondere die französische Style-Bibel  „How to be parisian“ gewälzt.

Alles eine Frage der Attitude

Lässigkeit und Entspanntheit sind wohl die wichtigsten französischen Beauty Secrets. Sich nicht zu stressen und sich keinen Stil-Diktaten zu beugen ebenfalls. „Make it look easy“ – folge keinen Trends (denn sie sollten dir folgen!), mach dich locker. Es ist vielmehr eine gelassene Lebenseinstellung, die mit dem Charisma der Französinnen mitschwingt, sich und seinen Körper selbstbewusst zu akzeptieren sowie ein Hauch Gleichgültigkeit gegenüber dem, was andere von einem denken könnten. Zwar legen sie einerseits  viel Wert auf ihre Optik, würden aber andererseits nie auf etwas verzichten oder sich einen Zwang auflegen – das wäre einfach nicht trés chic. Und auch wenn es abgedroschen klingt: eine positive Haltung ist äußerlich sichtbar!

Haare française

Die Haare einer Französin sind ein kreatives Chaos. Sie dürfen nie zu gestylt aussehen, ein Fön ist tabu! Am besten wäscht sie ihre Haare vor dem  Zubettgehen und geht mit nasser Mähne schlafen oder lässt sie luftrocknen. Färben ist nur erwünscht, wenn die Haare grau werden. Hier gilt aber auch: ganz oder gar nicht! Haare entweder komplett grau tragen oder färben ist die Ansage. Eine Mischung ist auf keinen  Fall tragbar. Natürlichkeit gewinnt  auf dem Kopf und die Französin liebt Sommerhaare, gebleicht von Salz und Sonne und ein bisschen roh. Außerdem gehört Parfum nicht nur auf die Haut, sondern ein Spritzer muss unbedingt ins Haar – wenn man es lässig in den Nacken wirft, muss die Geste schließlich nachdrücklich wirken.

Haut und Nägel française

Die französische Haut sollte in einem so guten Zustand sein, dass sie ohne Foundation auskommt. Natürlich und strahlend sollte sie sein und so gezeigt werden wie sie ist, mit Sommersprossen, Erröten und Narben – denn sie ist die Leinwand unseres Lebens. Wichtig ist: Cremen, Feuchtigkeit spenden und für ein ebenmäßiges Hautbild durch Reinigung und Pflege sorgen. Für die Fingernägel gilt: Niemals eine French Maniküre tragen – sie ist, trotz des Namens, das Gegenteil von französischem Style. Nägel sollten lieber kurz, dezent und gepflegt sein.

La vie en rose

Zu sehr geschminkt darf die Frau aus Frankreich auf keinen Fall aussehen. Maximal Concealer oder BB-Cream sind erwünscht, um den Teint zum Strahlen zu bringen. Beauty Must-have der Französin? Mascara und selbstverständlich leuchtend roter Lippenstift. Er macht jeden Look besonders und ist partytauglich. Ansonsten ist es wichtiger, dass die Haut schön ist – Make-up ist nicht essentiell.

Made in France

Nicht umsonst regieren französische Kosmetikmarken den Markt – die Franzosen sind einfach Profis, wenn es um Ästhetik und Schönheit geht. Wenn Sie sich einen Hauch french chic nach Hause holen möchten, sollten Sie sich folgende Produkte genauer anschauen:

 

Mascara von LancômeLippenstift, Rot, von Yves Saint LaurentParfum Goutte de Rose von CartierConcealer von CliniqueFeuchtigkeitspflege von Clarins

Lancôme: Mascara

Yves Saint Laurent: Lippenstift

Cartier: Parfum

Clinique: Concealer

Clarins: Feuchtigkeitspflege

Fazit: Purismus, Schlichtheit und Gelassenheit  sind die Credos der Französin. Makel sind erwünscht, denn sie zeugen von Charakterstärke. Außerdem: Genießt das Leben! Savoir-vivre ist wohl der beste Schönheitstipp, den man geben kann.

P.S.: Wer Europameister wird, wird sich allerdings noch zeigen.

 

Quelle: “How to be parisian wherever you are” | Sophie Mas, Audrey Diwan, Caroline de Maigret, Anne Berest

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